Innerhalb jeder Lohngruppe wird zwischen den Fürden jeweiligen Berufserfahrungsstufen unterschieden. Seit 2018 gelten für alle Tarifverträge sechs Erfahrungsstufen mit zunehmender Zeit auf jeder Ebene. Erfahrungsstufe 1 ist Anfängern in der jeweiligen Lohngruppe vorbehalten. Die Forscher erreichen nach nur einem Jahr Stufe 2, aber dieser Zeitraum muss innerhalb eines einzigen Arbeitsvertrags liegen. Auf der anderen Seite braucht die Forscher zehn Jahre, um Level 5 zu erreichen. Der Elternurlaub wird jedoch nicht berücksichtigt. Mitarbeiter, die eine Pause von ihrer Forschungsarbeit einlegen, um sich um ein neugeborenes Kind zu kümmern, können diese Zeit nicht für sich beanspruchen, wenn sie auf die nächste Erfahrungsstufe wechseln. Wenn ein Forscher mehrere Jahre nicht mehr arbeitet oder für einen nichtöffentlichen Arbeitgeber arbeitet, kann er sogar in eine niedrigere Kategorie versetzt werden und folglich mit einer Gehaltskürzung rechnen müssen. In den Tarifverträgen wird davon als „verheerende Unterbrechungen“ bezeichnet. Ernennung, Vergütung und Sozialversicherungsleistungen basieren auf dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Darüber hinaus ist Fraunhofer in der Lage, in Anerkennung herausragender Leistungen auch variable Leistungen auf Basis von Leistung und Erfolg zu bieten.

Forschungsmitarbeiter sind Beamte, und ihr Tarifvertrag sieht eine jährliche Sonderzahlung vor. Dies ersetzt den früheren bezahlten Urlaub und Weihnachtsgeld. Sie beträgt je nach Gehaltsband und Erfahrungsstufe zwischen 33 % und 60 % ihres durchschnittlichen Monatsgehalts. Es gibt auch Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern. Zusätzliche Leistungen werden auch an wissenschaftliche Mitarbeiter gezahlt, z.B. wenn sie besonders erfolgreich mit dem Erwerb von Drittmitteln sind. Allerdings sind diese Zusatzzahlungen in einigen Bundesländern nicht so üblich. Lediglich die TV-H-Vereinbarung sieht ein Kindergeld vor – ein Überbleibsel aus dem Bundesbeschäftigtentarif BAT, der nun durch TVoeD und TV-L ersetzt wurde. Fraunhofer IWES arbeitet eng mit den Universitäten Hamburg, Hannover, Bremen und Oldenburg sowie der Fachhochschule Bremerhaven zusammen. So können Sie im Rahmen Ihrer Promotion an Themen aus den neuesten wissenschaftlichen und wissenschaftlichen Projekten arbeiten und diese zu einem professionellen Profil entwickeln. Hervorragende Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft sind förderlich für den akademischen Austausch und die Veröffentlichung von (Zwischen-)Ergebnissen.